Günstige Kredite im Vergleich

Bankkredit

Von einem Bankkredit spricht man, wenn der Kredit durch ein Kreditinstitut vergeben wird. Dies ist heutzutage nicht zwangsläufig so, da man auch vermehrt Kredite von Privatpersonen, anderen Unternehmen oder auch vom Arbeitgeber erhalten kann. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Bankkrediten.

Verschiedene Arten von Bankkrediten

Die klassische Form des Bankkredits ist sicher der Ratenkredit. Dabei erhalten Sie einen bestimmten Kreditbetrag von der Bank überlassen und zahlen diesen in monatlich gleichbleibenden Raten zurück. Ebenfalls sehr verbreitet ist der Dispokredit. Hierbei wird dem Kunden auf seinem Girokonto ein gewisser Verfügungsrahmen eingerichtet. Neben dem Dispokredit bieten die Banken immer öfters auch einen sogenannten Abrufkredit an. Dieser wird unabhängig von einem Girokonto eingerichtet und kann wie der Dispokredit bei Bedarf in Anspruch genommen werden. Jedoch sind die Kosten hierfür zumeist wesentlich günstiger. Immer öfter wird von Banken auch ein sogenannter Studienkredit angeboten. Dieser dient, wie der Name sagt zur Finanzierung des Studiums. Das Besondere daran ist, dass der Kreditbetrag nicht in einer Summe, sondern in monatlichen Teilbeträgen über das Studium verteilt ausbezahlt wird. Die Rückzahlung erfolgt dann in monatlich gleichbleibenden Raten, nachdem das Studium beendet wurde.

Möglichkeiten für Bankkredite im Überblick:

Der Ratenkredit

Ein Ratenkredit ist ideal geeignet, wenn Sie beispielsweise eine größere Anschaffung planen. Bei entsprechender Bonität erhalten Sie einen bestimmten Kreditbetrag und zahlen diesen innerhalb einer vereinbarten Laufzeit wieder zurück. Für die Gewährung des Kredits werden von der Bank Zinsen und in den meisten Fällen auch eine Bearbeitungsgebühr berechnet. Der Zinssatz bleibt dabei während der gesamten Laufzeit garantiert. Die möglichen Laufzeiten sind abhängig von der jeweiligen Bank sowie vom Kreditbetrag und der gewählten Laufzeit. In der Regel werden Ratenkredite mit einer Laufzeit zwischen 12 und 84 Monaten angeboten. Voraussetzung das ein solcher Bankkredit auch bewilligt wird ist zum einen ein regelmäßiges Einkommen und zum Zweiten auch eine positive Schufa-Auskunft.

Der Dispokredit

Dispositionskredite sind Bankkredite bei denen die Bank einen Verfügungsrahmen auf dem Girokonto einrichtet. Solange Sie diesen nicht in Anspruch nehmen, entstehen Ihnen auch keinerlei Kosten. Zinsen werden immer nur dann berechnet, wenn der Dispokredit genutzt wird. Diese sind in den meisten Fällen relativ hoch, sodass sich ein Dispokredit nur zur kurzfristigen Finanzierung eignet. Sie sollten versuchen möglichst schnell den Dispo wieder auszugleichen. Die Höhe des verfügbaren Rahmens ist abhängig vom monatlichen Einkommen. Deshalb wird der Kredit zumeist erst dann gewährt, wenn regelmäßig der Lohn bzw. das Gehalt auf dem Girokonto eingeht. Zu beachten ist, dass es hier keine feste Laufzeit gibt. Die Bank kann also jederzeit den Dispokredit wieder kündigen und den Ausgleich des Kontos verlangen. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich Ihre Einkommensverhältnisse ändern.

Der Abrufkredit

Der Abrufkredit ist vergleichbar mit einem Dispositionskredit, wird jedoch unabhängig von einem Girokonto gewährt. Die Zinsen sind zumeist wesentlich günstiger und es ist auch ein höherer Verfügungsrahmen möglich. Abrufkredite werden je nach Bank bis zu Beträgen von 25000 Euro gewährt. Dafür wird bei einem solchen Bankkredit dann auch eine komplette Bonitätsprüfung durchgeführt. Auch hier fallen nur dann Zinsen an, wenn der Bankkredit auch tatsächlich beansprucht wird.

Der Studienkredit

Wer kein BAföG erhält, kann sein Studium auch über einen Bankkredit finanzieren. Diese Studienfinanzierungen werden mittlerweile von immer mehr Kreditinstituten als Bankkredite angeboten. Je nach gewähltem Kreditbetrag erhält der Student eine monatliche Auszahlung für die zeit seines Studiums. Der Vorteil dabei ist, dass der mit der Rückzahlung erst nach Beendigung des Studiums beginnen muss, wenn er über ein entsprechendes Einkommen verfügt. Die genauen Bedingungen können je nach Bank stark abweichen, deshalb sollte man diese vorab genau vergleichen.

Direktbanken oder Filialbanken

Wenn Sie einen Bankkredit beantragen möchten, können Sie heutzutage zwischen einer großen Anzahl von Banken wählen. Neben den klassischen Filialbanken bieten auch immer mehr Direktbanken über das Internet ihre Dienste an. Diese zeichnen sich oftmals durch besonders günstige Konditionen aus. Der Grund liegt einfach darin, dass auf ein kostenintensives Filialnetz verzichtet wird. Für den Fall, dass Sie großen Wert auf eine ausführliche und persönliche Beratung legen, dann können Sie Bankkredite natürlich jederzeit auch vor Ort in einer Filiale abschließen. Man muss jedoch auch bei Direktbanken nicht komplett auf eine Beratung verzichten. Die meisten Internetbanken sind bei auftretenden Fragen per Telefon oder Mail zu erreichen. Direktbanken haben den großen Vorteil, dass man Bankkredite bequem von zuhause aus und rund um die Uhr beantragen kann. Zudem bietet das Internet die Möglichkeit, eine Vielzahl von Angeboten direkt miteinander zu vergleichen.